TherapieDie intensive Arbeit und vertraute Beziehung mit und zur Therapeutin soll dem Kind dazu verhelfen, seinen Alltag bewältigen zu lernen und wieder neu an die eigenen Möglichkeiten zu glauben. Über die spielerische Präsentation der eigenen, individuellen Geschichte lernt das Kind mit Hilfe der therapeutischen Begleitung, sich aus seinen Ängsten und der eigenen Sprachlosigkeit zu lösen. So kann es einen neuen Zugang zu seiner Umwelt finden. Zu Beginn der Therapie steht die Eingangs- und Beobachtungsphase. Diese besteht aus einem Anamnesegespräch mit den Eltern. Danach folgen drei Beobachtungsstunden mit dem Kind und ein anschließendes Auswertungsgespräch. Die Eltern erhalten ausführliche Rückmeldung zur Situation ihres Kindes, sowie einen Vorschlag, wie eine angemessene Hilfe für das Kind aussehen kann. Im therapeutischen Bereich erhält das Kind in der Regel einmal pro Woche eine Therapiestunde von 45-60 Minuten. Parallel dazu finden in größeren Abständen Gespräche mit den Eltern statt. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Therapeutin, Beraterin und Eltern ist eine große Hilfe für die Prozesse, die das Kind in der Therapie lebt. |
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